Tele­fo­nie­an­bieter-Wechsel steht an? Wichtige Infos zur Rufnummernportierung

Wer seinen Tele­fonie-Anbieter wech­selt, hat grund­sätz­lich einen Rechts­an­spruch darauf, seine Rufnummer beizu­be­halten. Der Vorgang, eine Rufnummer von einem Anbieter zu einem anderen mitzu­nehmen, wird als “Rufnum­mern­por­tie­rung” bezeichnet. So wird es über­haupt erst möglich, Ange­bote verschie­dener Anbieter zu verglei­chen, ohne sich Gedanken über einen Rufnum­mern­wechsel machen zu müssen. Was ist bei einer Portie­rung zu beachten?
Möchte man seinen Tele­fon­an­bieter wech­seln und die bishe­rige Rufnummer mitnehmen, so muss im ersten Schritt ein Portie­rungs­for­mular ausge­füllt werden, das dann unter­schrieben an den neuen Tele­fon­an­bieter über­geben wird. Der neue Anbieter über­nimmt die Kündi­gung beim bishe­rigen Anbieter. Man sollte es vermeiden, selbst beim bishe­rigen Anbieter zu kündigen, damit die Anbieter den Portie­rungs­termin abstimmen können. So kommt es zu keinen längeren Ausfall­zeiten bei der Erreichbarkeit.

Das Portie­rungs­for­mular

Beim Ausfüllen des Portie­rungs­for­mu­lars sind einige Punkte zu beachten, um eine Ableh­nung beim bishe­rigen Provider zu vermeiden:

  • Für jeden Anschluss ist ein sepa­rates Portie­rungs­for­mular notwendig.
  • Die Adress­daten des Anschlus­s­in­ha­bers müssen exakt mit den Daten beim bishe­rigen Anbieter über­ein­stimmen. Hier ist zu beachten, dass der Anschlus­s­in­haber vom Rech­nungs­emp­fänger abwei­chen kann.
  • Man kann mit einem Portie­rungs­for­mular entweder (eine oder mehrere) Einzel­ruf­num­mern ODER einen Rufnum­mern­block übernehmen.
  • Einzel­ruf­num­mern sollten alle zu einem Anschluss gehören. Bei Einzel­ruf­num­mern besteht die Möglich­keit, anzu­geben, dass alle Rufnum­mern portiert werden sollen - dies verhin­dert, dass einzelne Nummern vergessen werden.
  • Der Rufnum­mern­block muss exakt mit dem beim bishe­rigen Anbieter einge­rich­teten Rufnum­mern­block über­ein­stimmen - hier ist eine Nach­frage beim bishe­rigen Anbieter sinnvoll.

Weitere Details zur Portierung

  • Es werden alle Leis­tungen eines Anschlusses gekün­digt (auch ein evtl. vorhan­dener DSL-Anschluss).
  • Die Portie­rung ist abhängig von der Vertrags­lauf­zeit und Kündi­gungs­frist bei Ihrem bishe­rigen Anbieter. Gesetz­lich gere­gelt ist nur die Portie­rung nach dem Ende der Vertrags­be­zie­hung beim bishe­rigen Anbieter.
  • In Einzel­fällen kann es vorkommen, dass vom bishe­rigen Anbieter die Kündi­gungs­frist nicht korrekt berück­sich­tigt wird. In solch einem Fall sollte man sich direkt an seinen bishe­rigen Anbieter wenden.
  • Bis zur Portie­rung bleibt der Anschluss beim bishe­rigen Provider aktiv.
  • In der Regel wird die Portie­rung Montags bis Frei­tags zwischen 06:00 Uhr und 08:00 Uhr durchgeführt.

Bei Beach­tung der oben genannten Punkte sollten keine Über­ra­schungen während der Portie­rung auftreten. Haben Sie weitere Fragen zum Thema Anbie­ter­wechsel, Rufnum­mern­por­tie­rung oder VoIP im Allge­meinen? Spre­chen Sie uns an - wir beraten Sie gern!
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