Neues Konzept für opti­male Benut­zer­er­fah­rung: Cisco Intent-Based WAN

Wie bereits in einem früheren Blog­post erläu­tert, ergab sich Ende letzen Jahres die Möglich­keit, die Tech­no­logie Viptela unter dem Betriebs­system IOS-XE auszu­führen, das auf bekannten Cisco IOS-XE-Routern wie dem ISR1000, ISR4000 und dem ASR1000 eige­setzt wird. Beide Arten von Routern stellen eine Schnitt­stelle zum WAN dar, wodurch die Möglich­keit entstand, SD-WAN mit bereits beim Kunden einge­setzten Routern zu reali­sieren. Das Manage­ment der Router ließ sich mit der Plat­form vManage umsetzen, die Viptela von Haus aus mitbringt. 

Mit diesem Status aller­dings war die Inte­gra­tion von Viptela in die Produkt­pa­lette von Cisco noch nicht abge­schlossen. Der Fokus des Unter­neh­mens lag auf der fort­lau­fenden Inte­gra­tion von vManage und Cisco DNA Center. Dabei lag das Ziel in der Entwick­lung einer SD-WAN-Lösung der nächsten Genera­tion, die die durch Cisco etablierten Platt­formen mit der SD-WAN Lösung von Viptela verbindet. In dem Konzept von Cisco, das unter dem Namen „Intent-based WAN“ vorge­stellt wird, lassen sich die ersten Ergeb­nisse dieser Fusion erkennen. 

Opti­male Benut­zer­er­fah­rung dank Intent-Based WAN

Während das strikte “Back­hau­ling” - also die hier­ar­chi­sche Anbin­dung - von Netz­werk­ver­kehr in ein zentrales Rechen­zen­trum nicht mehr die Anfor­de­rungen an eine WAN-Konnek­ti­vität erfüllen kann, ermög­licht das Intent-Based WAN über die Reali­sie­rung von fünf Teil­kom­po­nenten eine Portie­rung von Netz­werk­ver­kehr an entspre­chende Endpunkte. Dabei wird ein klares Ziel verfolgt: Jeder Netz­werk­teil­nehmer soll - je nach Absicht - immer und überall die opti­male Benut­zer­er­fah­rung machen.

Um das Intent-Based WAN von Cisco zu reali­sieren, muss die SD-WAN-Soft­ware von Viptela auf jedem Routing-Gerät und jeder Platt­form der vEdge-Serie enthalten sein. Eine Liste aller SD-WAN-fähigen Cisco IOS-XE-Platt­formen findet sich unter diesem Link. Jede Lizenz kann mit einer Lauf­zeit von drei oder fünf Jahren gewählt werden. Dabei ist die Lizenz­ge­bühr abhängig von der Service-Band­breite und dem Funk­ti­ons­um­fang, der für die lizen­sierte Routing-Platt­form zur Verfü­gung stehen soll. Die drei Pakete, in die der volle Funk­ti­ons­um­fang von Cisco DNA einge­teilt ist, sind in der nach­fol­genden Abbil­dung dargestellt.

 

 

Cisco DNA Essen­tial (hell­blau) umfasst ein zentra­li­siertes WAN-Manage­ment mit zusätz­li­cher Sicher­heit sowie die Möglich­keit, eine hybride WAN-Konnek­ti­vität zu reali­sieren. Cisco DNA Advan­tage (dunkel­blau) erwei­tert den Funk­ti­ons­um­fang um die Möglich­keit zur Reali­sie­rung von App-aware Poli­cies, Segmenta­tion und einer opti­mierten Cloud-Konnek­ti­vität. Mit Cisco DNA Premier kann Netz­werk- und Anwen­dungs­si­cher­heit auf Basis von Echt­zeit­ana­lysen und WAN-Opti­mie­rungen umge­setzt werden. Die Lizenz­ge­bühr umfasst immer Cloud-gehos­tete vManage-, vSmart- und vBond-Instanzen, den 24/7-Support von Cisco, den Hard­ware-Ersatz für Cisco SD-WAN-Platt­formen und die Soft­ware-Upgrades für alle Komponenten.

Wie die nächste Abbil­dung zeigt, lassen sich über den Funk­ti­ons­um­fang der verschie­denen Linzenz­pa­kete unter­schied­liche Stufen auf dem Weg hin zu Intent-based WAN realisieren.


Weitere Infor­ma­tionen über die SD-WAN-Lösung von Cisco können den folgenden Links entnommen werden: SD-WAN | Subscrip­tion Soft­ware for Routing.

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