Netz­werk­über­wa­chung mit revisionssicherem Reporting

Erfolg­rei­cher Einsatz von MONET SNM und MONET Repor­ting bei der Spar­kasse Fulda

Über die Spar­kasse Fulda

Mit einem Markt­an­teil von über 40% im Privat­kunden-Bereich ist die Spar­kasse der wich­tigste Finanz­dienst­leister vor Ort und mit über 50 Filialen und SB-Stand­orten fast immer direkt in Kunden­nähe. Die Spar­kasse hat sich im Geschäfts­jahr 2009 gut behauptet und die Posi­tion als Markt­führer in der Region weiter gefes­tigt. Mit einer Bilanz­summe von 3,2 Mrd. Euro und 150.000 Kunden ist die Spar­kasse Fulda ein starker Partner und wich­tiger Wirtschaftsfaktor.

Ausgangs­si­tua­tion

Ein funk­tio­nie­rendes Netz­werk ist bei einem Unter­nehmen, wie dem der Spar­kasse Fulda ebenso nicht mehr wegzu­denken, wie in fast jedem anderen Unter­nehmen. Eine Möglich­keit der zentralen Über­wa­chung des Netzes durch ein Netz­werk­ma­nage­ment-Tool war bei der Spar­kasse Fulda bisher nicht im Einsatz. Die Über­wa­chung und die Verwal­tung des Netz­werks gestal­teten sich für die IT-Verant­wort­li­chen der Spar­kasse äußerst schwierig, verbunden mit einem hohen Zeit- und Arbeits­auf­wand. Da selbst kleinste Ausfälle unbe­merkt schwer­wie­gende Folgen mit sich ziehen können, wurde klar, dass der Zustand nicht länger tragbar ist, wenn die Spar­kasse ihren Kunden 100%ige Zuver­läs­sig­keit gewähr­leisten möchte. Die IT-Mitar­beiter benö­tigen eine Rund-um-die-Uhr-Unter­stüt­zung, ob alle Geräte erreichbar sind und alle Dienste bereit­ge­stellt werden.

Anfor­de­rungen an das neue System

Da die IT-Mitar­beiter der Spar­kasse Fulda bis dato ihre gesamte IT ohne Hilfe eines Moni­to­ring-Tools verwal­teten, musste ein System her, welches eine voll­stän­dige Über­wa­chung der gesamten IT-Infra­struktur bis hin zu den Appli­ka­tionen aller Stand­orte bietet und außerdem ein zentrales Logging für SNMP-Traps, Windows Eventlog und Syslog gewähr­leisten kann. „Neben der objek­tiven und beleg­baren Doku­men­ta­tion von Ressour­cen­nut­zung wie Band­breiten, Antwort­zeiten etc., war uns die proak­tive Über­wa­chung ebenso von großer Bedeu­tung. So lässt sich das Entstehen von Ausfällen verhin­dern bzw. lassen sich entstan­dene Ausfälle schnellst­mög­lich und effi­zient besei­tigen.”, führt Winfried Schaum, Infra­struktur und Technik-Leiter der Spar­kasse Fulda die Anfor­de­rungen weiter aus. Ein weiterer Wunsch des Projekt­teams war die Benach­rich­ti­gung bei Ausfällen per E-Mail und am Wochen­ende über ein Bereit­schafts­handy, inkl. einer Eska­la­ti­ons­stufe an den Abtei­lungs­leiter, falls das Problem nach einer gewissen Zeit nicht behoben ist. Zusätz­lich sollte MONET SNM auf der bestehenden hoch­ver­füg­baren Storagein­fra­struktur einge­richtet werden. Das System sollte außerdem leicht zu bedienen sein und möglichst geringen Aufwand zur Einrich­tung mit sich bringen.

Lösungs­fin­dung

Auf der Suche nach einem Anbieter, dessen Lösung die Wünsche der Spar­kasse Fulda erfüllt, nahmen die IT-Verant­wort­li­chen neben MONET SNM der Firma NETHINKS aus Fulda Lösungen basie­rend auf dem freien Netz­werk­ma­nage­ment-Tool Nagios, sowie eine kommer­zi­elle Anwen­dung genauer unter die Lupe.

Im Hinblick darauf, dass neben der gewünschten Eigen­schaften die Inte­gra­tion neuer Netz­werk­kom­po­nenten ohne größeren Aufwand ermög­licht wird, sowie die Auswer­tung von Windows-Ereig­nis­pro­to­kol­lie­rung enthalten ist, haben sich die IT-Verant­wort­li­chen der Spar­kasse für MONET SNM von NETHINKS entschieden. Ein weiteres ausschlag­ge­bendes Argu­ment für NETHINKS war die Erwei­te­rung MONET Repor­ting. Die Erwei­te­rung ermög­licht eine auto­ma­ti­sche Genera­tion von frei erstell­baren Berichten, welche im Rahmen des internen Kontroll­sys­tems benö­tigt wird.

MONET SNM schafft einen Über­blick nicht nur über das Netz­werk als Ganzes, sondern auch über die einge­setzte Hard­ware, laufende Anwen­dungen und deren Funk­tionen. Durch die flexible Struktur bietet das System, neben einer Fülle von bereits vorhan­denen Merk­malen, die Möglich­keit das System um eigene Anfor­de­rungen zu erwei­tern. MONET SNM verfügt außerdem über Auto­ma­tismen zur Erken­nung von Diensten und Geräten, erlaubt eine regel­ba­sierte Konfi­gu­ra­tion zur Mini­mie­rung des Verwal­tungs­auf­wandes und bietet mit der Samm­lung von Leis­tungs­daten ein großes Spek­trum an Möglich­keiten. MONET SNM bietet zudem eine Früh­erken­nung von Problemen. Durch die Einrich­tung von Schwell­werten, ist es möglich das Auftreten von Problemen früh­zeitig zu erkennen und im Best­fall sogar zu verhindern.

Mit OpenNMS, NagVis und Doku­Wiki bildet MONET SNM eine Distri­bu­tion von ausge­wählten Open-Source-Werk­zeugen. OpenNMS ist ein Netz­werk­ma­nage­ment-Tool für den Enter­pri­se­be­reich, welches sich unab­hängig vom Betriebs­system einsetzen lässt. OpenNMS bietet auch für die Über­wa­chung großer Systeme eine stabile Platt­form, nicht selten werden mit nur einer Instanz von OpenNMS bis zu 70.000 Systeme über­wacht. Mit dem aus dem Nagios-Bereich stam­menden Visua­li­sie­rungs­tool NagVis erwei­tert sich MONET SNM um die Möglich­keit die vorhan­dene Infra­struktur grafisch darzu­stellen. Der hierzu von NETHINKS entwi­ckelte Adapter zur Anbin­dung an OpenNMS ist wie die Kompo­nenten selbst quell­offen. Mit der Erwei­te­rung um Doku­Wiki ist in MONET SNM ein einfach zu erwei­terndes und pfle­gendes Online-Doku­men­ta­ti­ons­werk­zeug vorhanden.

Projekt­ab­lauf

Nachdem die Anfor­de­rungen an das System gestellt waren, wurde ein Konzept entwi­ckelt, welches den Anfor­de­rungen der Spar­kasse Fulda gerecht werden konnte. NETHINKS begann anschlie­ßend mit der Instal­la­tion des Betriebs­sys­tems Suse Linux Enter­prise 11 (SLES 11), sowie mit dem Moni­to­ring­system OpenNMS auf dem eigens hierfür ange­schafften Fujitsu Siemens Server. Nach erfolg­rei­cher Instal­la­tion des kompletten Systems, begann der Aufbau der Kompo­nenten vor Ort bei der Spar­kassen Haupt­stelle in Fulda und die Anbin­dung des neuen Servers an das Storage-Area-Network (SAN). Zusammen mit den IT-Verant­wort­li­chen der Spar­kasse wurde das System daraufhin vor Ort konfi­gu­riert und getestet. Die Anbin­dung an das SAN wurde mit zwei redun­danten Fibre Channel Adap­tern reali­siert. Die Inte­gra­tion des Systems ist in Abbil­dung 1: „Aufbau des MONET-Server” darge­stellt. Der Schwer­punkt des Moni­to­rings lag hierbei auf den 50 Geschäfts­stellen, der Netz­werk­in­fra­struktur, sowie den Server­kom­po­nenten in den Rechen­zen­tren. Nachdem das System nach Wünschen des Kunden konfi­gu­riert war, instal­lierte das Projekt­team von NETHINKS die Kompo­nente MONET Repor­ting auf Basis des MONET SNM Systems. Die nach Kunden­wün­schen erstellen Reports wurden auf dem System inte­griert und gene­rieren nun auf Knopf­druck die gewünschten Berichte über Fern­war­tungs­sit­zungen oder fehler­hafte Anmel­de­ver­suche am Arbeits­platz der Mitarbeiter.

Nach erfolg­rei­cher Konfi­gu­ra­tion und Fertig­stel­lung der spezi­ellen Anpas­sung am MONET System für die Spar­kasse wurden die IT-Mitar­beiter im Umgang mit MONET SNM und MONET Repor­ting im Rahmen einer Anwen­der­schu­lung in das neue System einge­führt. Abschlie­ßend wurde das komplette System in den Live-Betrieb überführt.

Nutzen/ Vorteile des Monitoringsystems

Schon nach kurzer Zeit stand fest: MONET SNM bringt in Kombi­na­tion mit MONET Repor­ting die erhoffte Besse­rung. Die gesamte Infra­struktur der Haupt­stelle in Fulda, sowie der Filialen kann nun voll­ständig über­wacht werden und dies mit einem sehr geringen Verwal­tungs­auf­wand. Das System wird nun dank Visua­li­sie­rung mit NagVis über­sicht­lich in Karten­form darge­stellt und im Fall einer Störung werden Benach­rich­ti­gungen versandt und können anschlie­ßend bear­beitet werden. MONET SNM bietet den IT-Mitar­bei­tern noch einen weiteren Vorteil. Probleme können dank der Einrich­tung von Schwell­werten früher erkannt, im Besten Fall sogar verhin­dert werden. Im Fall einer Störung wird nun das Problem via E-Mail an das Ticket­system der Spar­kasse berichtet und an den Wochen­enden per SMS an das Bereit­schafts­handy. Erst wenn die Störungs­mel­dung inner­halb eines vorge­ge­benen Zeit­raums nicht behoben ist , wird der Abtei­lungs­leiter in einer weiteren Eska­la­ti­ons­stufe auto­ma­tisch informiert.

Durch MONET Repor­ting ist es den IT-Verant­wort­li­chen nun möglich auto­ma­ti­sche Berichte von Fern­war­tungs­sit­zungen, sowie über fehler­hafte Anmel­de­ver­suche an Mitar­bei­ter­ar­beits­plätzen zu gene­rieren. Im Hand­um­drehen wird von nun an die Bericht­erstat­tung im Rahmen des internen Kontroll­sys­tems gemeis­tert. Auf Knopf­druck gene­riert MONET Repor­ting auto­ma­tisch die benö­tigten Berichte und stellt sie über­sicht­lich zusammen.

Fazit

„Wir haben uns für das NETHINKS-Tool entschieden, da die Inte­gra­tion neuer Systeme ohne größeren Aufwand möglich und eine Auswer­tung der Windows-Ereig­nis­pro­to­kol­lie­rung enthalten ist. Durch die Einfüh­rung von MONET SNM wird die Stabi­lität unserer IT-Umge­bung nach­haltig gestei­gert und das IT-Personal von ressour­cen­in­ten­siven Routi­ne­kon­trollen entlastet.”, weiß Winfried Schaum, Infra­struktur und Technik-Leiter bei der Spar­kasse Fulda über das MONET-Projekt zu berichten.

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