Bundes­weit 400 Router in drei Monaten installiert

Pit-Stop baut in Rekord­zeit neue Infra­struktur für seine Filialen auf

Die Pit-Stop Auto Service GmbH aus Heusen­stamm konzen­triert ihren Sofort-Service in über 300 Städten deutsch­land­weit auf die Wartung, Repa­ratur und den Austausch von Auspuff­sys­temen, Bremsen, Reifen, Stoß­dämp­fern und Batte­rien. Als Spezia­list für Auto­ser­vices ohne Voranmel­dung werden sämt­liche Auto­marken und Modelle repa­riert. Bei einer Viel­zahl von Filialen können außerdem Ölwechsel, Haupt - und Abgas­un­ter­su­chung sowie Spur­ein­stel­lung vorge­nommen werden. Jedem Kunden wird direkt am Fahr­zeug gezeigt, was warum erneuert werden muss. Und anstelle eines unver­bind­li­chen Kosten­vor­anschlags erhält der Kunde für die spezi­elle Repa­ratur einen Fest­preis im Voraus mitgeteilt.

Ein derar­tiger quali­tativ hoch­wer­tiger Service erfor­dert aber nicht nur modernste Werk­statt­aus­rüs­tungen und laufende Weiter­bil­dungs­maß­nahmen für die rund 1.600 Mitar­beiter, sondern auch neueste Compu­ter­tech­no­logie, um vor allem den schnellen und reibungs­losen, tägli­chen Infor­ma­ti­ons­fluss zwischen der Zentrale und den 409 Filialen zu garan­tieren. Schon früh setzte Pit-Stop daher auf eine Vernet­zung der Filialen via ISDN mit 64kbit/s. Die Einwahlen erfolgten hierbei über Router von NETHINKS in Frank­furt, die die IP-Verbin­dung zu dem IBM AS 400 Rechner in Heusen­stamm herstellten. Die Daten­kom­mu­ni­ka­tion beruhte hierbei auf dem Austausch von Daten­sätzen im Rahmen des Batch-Betriebs.

Die rasante tech­ni­sche Entwick­lung im Auto­mobil-Service­ge­schäft und das stän­dige Bestreben den Kunden­ser­vice und die Kunden­zu­frie­den­heit weiter zu verbes­sern, machten es notwendig, dass die Filialen jeder­zeit schnell auf die im eigenen Intranet auf einem sepa­raten Server abge­legten tech­ni­sche Doku­men­ta­tionen und Monta­ge­an­lei­tungen im Kurz­film-Format zugreifen konnten. Darüber hinaus sollten auch zentral bereit­ge­stellte Dienste wie Ange­bots­er­stel­lung und andere AS/400 Anwen­dungen die Filialen im Tages­ge­schäft und speziell bei der Rech­nungs­stel­lung noch effek­tiver unterstützen.

Die schnel­lere Daten­über­tra­gung sollte durch den Einsatz von aDSL erreicht werden. Den IT-Verant­wort­li­chen bei Pit-Stop schwebt dabei ein geschlos­senes, sicheres Netz­werk mit klarer Netz­struktur vor, das für die Filialen und die Zentrale einen kontrol­lierten, sicheren Internet­zugang mit URL-, SPAM- und Viren-Filte­ring samt Content-Scan­ning von Webin­halten als zentrale Lösung für verschie­dene Benut­zer­gruppen ermöglichte.

Die neue Infra­struktur, als tech­ni­sche Grundlage für das „Triple F” Projekt (Fit-For-Future) gedacht, sollten zudem mithilfe eines Netz­werk-Moni­to­ring-Tools einfach zu admi­nis­trieren sein, um im Fall einer Störung schnell und gezielt eingreifen zu können. Des weiteren ermög­licht das Netz­werk einen einfa­chen zentralen Zugriff auf die Filial-PCs zu Support-Zwecken, z. B. um Soft­ware­up­dates aufspielen zu können. Die Skalier­bar­keit der Lösung auf mindes­tens 800 Filialen sollte Raum für mögliche Wachs­tums­stra­te­gien schaffen und das alles mit einer über­schau­baren, möglichst fixen und effi­zi­enten Kostenstruktur.

Mit der Reali­sie­rung ihrer Vorstel­lungen beauf­tragte Pit-Stop die NETHINKS GmbH aus Fulda. „NETHINKS hat einen guten Ruf und ist ein ITK-Anbieter aus der Region. Zudem haben wir für ein mittel­stän­di­sches Unter­nehmen einen mittel­stän­di­schen Anbieter gesucht”, erklärt Chris­tine Römpler, Leiterin EDV bei Pit-Stop, warum sie sich für NETHINKS entschieden hat.

Die Vorgaben für den ITK-Spezia­listen lauteten: Eine Netz­werk­lö­sung für die bundes­weit 409 Pit-Stop-Filialen zu entwi­ckeln und konzep­tio­nell umzu­setzen, in die die Pit-Stop-Zentrale in Heusen­stamm sowie das Rechen­zen­trum Inter­Xion in Frank­furt am Main mit einbe­zogen sind. Darüber hinaus sollte die Lösung auch ein jähr­li­ches Wachstum um ca. 40 Filialen gewähr­leisten. Und das Ganze in vier Monaten, mit einem Monat Vorlauf für die Planung.

Die von NETHINKS nach den Anfor­de­rungen und den tech­ni­schen Möglich­keiten konzi­pierte Infra­struktur sah ein MPLS-Netz­werk vor mit einem CISCO-Router 867WGE-K9 mit inte­griertem WLAN für jede Filiale, um die Vorteile der neuen mobilen Motor­prüf­ge­räte zur Stei­ge­rung der Service­qua­lität auszu­nutzen, die die Mess­pro­to­kolle direkt an die jewei­ligen Filial-PCs senden konnten. Das CISCO Fire­wall- und Secu­rity-Manage­ment im Rechen­zen­trum Frank­furt am Main sollte für die notwen­dige Sicher­heit sorgen. Last but not least sah das Konzept noch einen aDSL Anschluss inklu­sive Flat-Tarif sowie einen ISDN-Anschluss der T-Systems inklu­sive Sprach­flat­rate für Deutsch­land und das angren­zende Ausland vor.

Während die NETHINKS-Tech­niker die MPLS-Platt­form aufsetzten und die vorhan­dene Vernet­zung sowie die damit verbun­denen Anpas­sungen in der Pit-Stop-Zentrale vornahmen, erfolgte parallel die Konfi­gu­ra­tion der 409 Filial-Router und der Aufbau, die Konfi­gu­ra­tion und die Inbe­trieb­nahme der Einwahl­router sowie die Konfi­gu­ra­tion der CISCO Adap­tive Secu­rity Appli­ances (ASA) als zentrale Secu­rity-Lösung im Rechen­zen­trum Inter­Xion in Frank­furt a.M.

Da die Instal­la­tion der CISCO-Router durch NETHINKS-Mitar­beiter vor Ort in allen 409 Filialen in drei Monaten aber nicht zu reali­sieren war, ließ sich das Projekt­team von NETHINKS etwas ganz Beson­deres einfallen. Statt die Tech­niker von Filiale zu Filiale zu hetzen, um die Router zu instal­lieren, wurden alle Router bei NETHINKS komplett vorkon­fi­gu­riert und mit einer bebil­derten, leicht verständ­li­chen Anlei­tung an die Filialen verschickt. Zuvor war das Verfahren in 10 Filialen auf seine Taug­lich­keit geprüft worden. Auf diese Weise konnte NETHINKS pro Woche 40 Router auslie­fern, die von den Pit-Stop-Mitar­bei­tern vor Ort anhand der Anlei­tung problemlos instal­liert werden konnten.

Um die Instal­la­tion in den Filialen über­wa­chen zu können, setzte der ITK-Spezia­list sein System- und Netz­werk-Manage­ment-Tool MONET ein. Mit Hilfe des Open Source-basie­renden Moni­to­ring-Tools konnte das Projekt­team aus Pit-Stop- und NETHINKS-Mitar­bei­tern schnell sehen, welche Router in welchen Filialen noch nicht verbunden waren (Anzeige auf Rot). Sobald die Geräte erfolg­reich ange­schlossen waren, sprang die Anzeige nach maximal 5 Minuten auf Grün um. So konnten in 3 Monaten 400 Filialen mit DSL-Anschlüssen ausge­stattet werden. Die PCs wurden eben­falls in die Über­wa­chung durch MONET aufge­nommen, um eine effek­tive Fehler­dia­gnose betreiben zu können.

Der Einsatz von MONET über­zeugte auch EDV-Leiterin Chris­tine Römpler, sodass das Moni­to­ring-Tool mitt­ler­weile die die CISCO Adap­tive Secu­rity Appli­ances (ASA) inklu­sive dem CSC 10 Content Scanner, den Proxy Server, der die Kommu­ni­ka­ti­ons­be­fug­nisse regelt, sämt­liche Filial PCs, den OpenX­change-Server, den redun­danten SQL-Server mit den Pit-Stop eigenen Anwen­dungen und den Web-Servern im Inter­Xion-RZ, sowie den Backup-Server in Heusen­stamm überwacht.

Durch die neue Infra­struktur ist jetzt jeder­zeit ein reibungs­loser, schneller Daten­aus­tausch zwischen Filiale und Zentrale gewähr­leistet. Die zentral auf dem Intranet-Webserver im Housing-Zentrum von NETHINKS abge­legten Daten stehen sowohl den Filialen als auch der Zentrale unein­ge­schränkt zur Verfü­gung. Durch den Einsatz von MONET kann die EDV-Abtei­lung zudem zu jeder Tages- und Nacht­zeit den aktu­ellen Status des Netz­werkes und der Dienste sowie den Status der Filialen abfragen. Darüber hinaus ermög­licht MONET auch Quali­täts­mes­sungen, die anzeigen, wann die Leitungen der Telekom nicht mehr einwand­frei funk­tio­nieren. Bei Blitz­ein­schlägen beispiels­weise erhält der Support von NETHINKS sofort eine Nach­richt, um im Fall eines Hard­ware­de­fektes binnen kürzester Zeit einen Router für den Austausch vor Ort zu konfi­gu­rieren und zu versenden.

„Insge­samt konnte die Effi­zienz der Vernet­zung erheb­lich gestei­gert werden, sodass Pit-Stop und vor allem die Kunden in den Filialen durch gerin­gere Warte­zeiten heute davon profi­tieren. Die Einspa­rungen, die durch die neue Infra­struktur erzielt wurden, liegen allein im Sprach­be­reich über die Lauf­zeit von 36 Monaten im sechs­stel­ligen Bereich”, erklärt Uwe Berg­mann, Geschäfts­führer der NETHINKS GmbH.

Auch Chris­tine Römpler ist mit der Arbeit des ITK-Spezia­listen aus Fulda rundum zufrieden. „Wir sind nicht nur zu jeder­zeit bestens beraten worden. Das Projekt­team hat uns immer wieder mit seinen kompe­tenten und schnellen Lösungs­vor­schlägen über­rascht. Alle Ziel­vor­gaben wurden zu unserer vollsten Zufriedenheit absolut profes­sio­nell und voll­ständig umge­setzt. Die von NETHINKS konzi­pierte und reali­sierte Infra­struktur hat sich auch im Praxis­ein­satz bestens bewährt. Deshalb werden wir auch in Zukunft alle Netz­werk- und VoIP-Themen gemeinsam mit NETHINKS angehen”, so die EDV-Leiterin.

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