Spam, Phis­hing, Malware - Versender werden immer besser

Heute hat mich wieder einmal eine Phis­hing-E-Mail erreicht, die auf den ersten Blick sehr offi­ziell aussah. Die Telekom hat mir auf diesem Wege - angeb­lich - eine Rech­nung über rund 156 Euro geschickt. Auffällig ist, dass die E-Mail (siehe Abbil­dung) mitt­ler­weile sehr gut gestaltet ist und keine gram­ma­ti­schen oder ortho­gra­phi­schen Fehler aufweist - ganz im Gegen­satz zu den meisten Phis­hing-E-Mails vergan­gener Tage.
 
 

Spam-Versender werden immer besser
Beispiel einer Spam-Mail, die mit Sicher­heit Schad­soft­ware verbreitet.

 

Spam erkennen - aber wie?

Wie kann ich nun aber eine so authen­tisch gestal­tete E-Mail als Phis­hing-Mail iden­ti­fi­zieren? Dazu gibt es ein paar Punkte, die Sie beachten können:
 
1. Die Anrede ist nicht mit Ihrem Namen versehen. Die Telekom - oder andere Unter­nehmen, die Ihnen eine Rech­nung schi­cken würden - kennen Sie und würden Sie in der Mail mit Ihrem Namen ansprechen
2. Kontrol­lieren Sie even­tuell ange­ge­bene Buchungs­konten und über­prüfen Sie nach Möglich­keit, ob Ihnen diese bekannt vorkommen
3. Prüfen Sie die Absen­der­adresse. In der Regel stammt diese nicht von „…@telekom.de“ (oder, bei anderen Unter­nehmen: @“unternehmensname”.de). In unserem Beispiel lautet die Adresse so:
 

Hinter der Über­schrift verbirgt sich eine ganz andere - offen­sicht­lich unrecht­mäßig benutzte - Mailadresse.

 
4. Prüfen Sie den Link auf die Datei, die Ihnen meist ange­boten wird (in der Regel die Rech­nung). Die URL finden Sie in modernen Mail-Programmen heraus, indem Sie den Maus­zeiger über den Link bewegen. Auffäl­lige LInk­ziele deuten hier darauf hin, dass eine Phis­hing-Mail vorliegt.  Auch in unserem Fall ist die URL mehr als verdächtig:
 
Der Link kann unmög­lich ein offi­zi­eller Link der Deutschen Telekom sein. Hier ist also aller­höchste Vorsicht geboten.

 
5. Setzen Sie gängige Viren­schutz­soft­ware ein. Viele dieser Programme unter­su­chen mitt­ler­weile sogar die Links in den E-Mail-Nach­richten und können Sie so vor dem Ankli­cken warnen.
Wir von NETHINKS bieten Ihnen eben­falls Schutz an - noch bevor eine E-Mail Ihren Post­ein­gang erreicht. Unter Spam- und Viren­filter finden Sie mehr Infor­ma­tionen dazu. Natür­lich beraten wir Sie auch gerne persön­lich zu unserem Schutz­kon­zept - spre­chen Sie uns einfach an.
 
Das Wich­tigste zum Schluss: Niemals, aber auch wirk­lich niemals auf einen der in einer Phis­hing-E-Mail enthal­tenen Links klicken. In diesem Fall könnte es passieren, dass Sie sich eine Schad­soft­ware einfangen.
 

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